AGB

Stand: 01.10.2007

1. Allgemeines

Die ESKARA Essenbach dient zur Durchführung von kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen, Konzerten, Theateraufführungen, Ausstellungen, Tagungen, Versammlungen, gewerblichen und sportlichen Veranstaltungen.Die ESKARA wird von der Eskara GmbH betrieben und verwaltet. Die Eskara GmbH wird im Folgenden als Vermieter bezeichnet.
Die ESKARA wird nach freiem Ermessen der Eskara GmbH vermietet. Eine Überlassung der Räume ist nicht möglich, wenn für andere Veranstaltungen eine Beeinträchtigung zu erwarten ist. Gruppen und Organisationen, die dem Ansehen schaden können, sind von der Benutzung ausgeschlossen.Das Benutzungsverhältnis ist privatrechtlich.

2. Mietvertrag und Vertragsgegenstand

Die Überlassung der Räume und Einrichtungen bedarf eines schriftlichen Mietvertrages. Ergänzende Nebenabreden bedürfen ebenfalls der Schriftform.
Vertragsgegenstand ist die Überlassung von Räumen und Einrichtungen in der ESKARA.Ein Rechtsanspruch auf Überlassung der Räume der ESKARA besteht erst, wenn der Mietvertrag von dem Vermieter und dem Mieter unterzeichnet vorliegt.
Der Vertragsgegenstand wird grundsätzlich in dem Zustand vermietet, in dem er sich befindet. Ohne ausdrückliche Zustimmung des Vermieters dürfen vom Mieter keine Änderungen am Vertragsgegenstand vorgenommen werden.Der Vertragsgegenstand darf vom Mieter nur zu der im Vertrag genannten Veranstaltung und zu den festgelegten Zeiten benutzt werden. Nicht bestätigte Nutzungszwecke sind unzulässig.Unzulässig ist die Überlassung des Vertragsgegenstandes an Dritte sowie jegliche Unterverpachtung auch nur von Teilen der Mieträume.
In der Vermietung von Räumen der ESKARA ist das Recht auf Bewirtung/Catering und Garderobenbewirtschaftung  nicht enthalten, soweit nicht im Mietvertrag ausdrücklich anderes vereinbart wurde.

3. Mieter / Veranstalter

Der im Mietvertrag angegebene Mieter ist für die gemieteten Räume Veranstalter.Der Mieter hat dem Vermieter einen Verantwortlichen zu benennen, der während der Benutzung des Mietobjektes anwesend und für den Vermieter erreichbar sein muss.
Auf allen, die Veranstaltungen betreffenden Drucksachen, ist der Mieter als Veranstalter für den Veranstaltungsbesucher kenntlich zu machen.

4. Mietdauer

Der Vertragsgegenstand wird lediglich für die im Mietvertrag vereinbarte Zeit vermietet. Änderungen der Mietzeit haben gegebenenfalls Nachforderungen des Vermieters bzw. Dritter zur Folge.

5. Benutzungsentgelt

Das Benutzungsentgelt richtet sich nach der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses für die ESKARA Essenbach gültigen Tarifliste für Miete und Nebenkosten.
Das Benutzungsentgelt wird im jeweiligen Mietvertrag festgelegt und ist dem im Mietvertrag vereinbarten Bestuhlungsplan und der damit verbundenen Besucherzahl angepasst. Änderungen des Bestuhlungsplanes bzw. Überschreitungen der vereinbarten Besucherzahl sind vom Mieter unverzüglich dem Vermieter mitzuteilen und haben eine Entgeltnachzahlung durch den Mieter entsprechend der am Tag der Veranstaltung gültigen Tarifliste zur Folge (bezogen auf die über die ursprünglich vereinbarte Besucherzahl hinausgehende endgültige Besucherzahl), soweit im Mietvertrag nicht Abweichendes vereinbart wurde. Die nach der Versammlungsstätten-verordnung und der erteilten Baugenehmigung höchst zulässigen Besucherzahlen für die ESKARA sind dabei aber strikt einzuhalten. Auf Nr. 10 der Benutzungsordnung wird Bezug genommen. Unterschreitungen der vereinbarten Besucherzahl haben keine Auswirkung auf die vereinbarte Miete.
Das Benutzungsentgelt ist ferner an die strikte Einhaltung der im Mietvertrag vereinbarten Regelungen zum Kartenvorverkauf gebunden. Missachtungen können zu Entgeltnachforderungen oder zum Widerruf des Mietvertrages führen (vgl. auch Nr. 14).
Die Benutzungsentgelte schließen die Kosten für Strom, Heizung, Wasser, Abwasser und einfache Reinigung mit ein. Bei überdurchschnittlicher Inanspruchnahme behält sich der Vermieter vor, die damit verbundenen Mehrkosten dem Mieter zusätzlich zur Miete in Rechnung zu stellen.
Gegen zusätzliches Entgelt kann die ESKARA-Ton- und Lichttechnik mit dem hierfür erforderlichen Bedienungspersonal mitvermietet werden.

6. Ablauf der Veranstaltung

Im Interesse einer optimalen Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung hat der Mieter spätestens vier Wochen vor dem Veranstaltungstag das Programm der Veranstaltung vorzulegen und den Ablauf der gesamten Veranstaltung vorzubesprechen. Verbindliche Auskünfte sind zu erteilen über Proben, Einlass und Saaldienst, Kasse, Garderobe, Bestuhlung, technische Anforderungen, Personal Aufbaupläne von Ausstellungen, etc.
Werden das Programm oder einzelne Programmpunkte vom Vermieter aus wichtigem Grunde (insbesondere wegen Gefahren für das Publikum oder das Gebäude und seine Einrichtungen) beanstandet und ist der Veranstalter zu einer Programmänderung nicht bereit, so kann der Vermieter vom Vertrag zurücktreten, ohne dass Ansprüche gegen ihn geltend gemacht werden können.
Anordnungen des Vermieters und der ESKARA-Hallenleitung ist vom Mieter unverzüglich und in vollem Umfang Folge zu leisten, insbesondere auch zu Einlasskontrollen und Ordnereinsatz. Der ESKARA-Hallenleitung und den von ihr mit der Veranstaltungsabwicklung beauftragten Dienstkräften ist während der gesamten Mietzeit uneingeschränkter freier Eintritt zu allen Mieträumen zu gewähren.
Gäste, die die Sicherheit und Ordnung in der ESKARA stören bzw. Verbote missachten, müssen vom Mieter sofort ermahnt und zurechtgewiesen werden, im Wiederholungsfall bzw. bei schwerwiegenden Verstößen sind sie vom Mieter aus der Halle zu verweisen. Gleiches gilt gegenüber Personen, denen vom Vermieter Hausverbot erteilt worden ist.
Halleneinlass für die Besucher ist mindestens 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn. Der Mieter hat dies durch organisatorische Maßnahmen sicherzustellen (insbesondere rechtzeitige Beendigung eines evtl. Soundchecks durch die Künstler).

7. Zustand, Behandlung und Reinigung des Mietobjektes

Der Mieter ist zur schonenden Behandlung der Mietsache verpflichtet. Ohne Zustimmung des Vermieters dürfen keine Änderungen am Vertragsgegenstand vorgenommen werden.
Der Vermieter übernimmt die Reinigung des Mietobjekts.
Vorübergehend eingebrachte Gegenstände dürfen an Fußböden, Decken und Wänden nicht befestigt werden. Sie sind innerhalb der vereinbarten Mietdauer restlos zu entfernen. Nach Ablauf der Mietzeit können sie auf Kosten des Mieters entfernt und eingelagert werden. Eine Haftung hierfür wird vom Vermieter ausgeschlossen.
Die Dekoration der angemieteten Räume bedarf der Zustimmung des Vermieters. Für Dekorationszwecke dürfen nur schwer entflammbare oder mittels eines amtlich anerkannten Imprägniermittels schwer entflammbar gemachte Materialien verwendet werden.
Der Mieter hat dafür Sorge zu tragen, dass die Veranstaltung zu dem im Mietvertrag genannten Zeitpunkt beendet ist und die benutzten Räume geräumt werden.

8. Werbung

Die Werbung für die Veranstaltung ist alleinige Sache des Mieters. Wildes Plakatieren im Ortsbereich ist gesetzlich verboten und verpflichtet den Mieter zum Schadensersatz.
Jede Art von Werbung in und an der ESKARA und auf dem Gelände des Vermieters bedarf der vorherigen Zustimmung des Vermieters.
Das zur Verwendung anstehende Werbematerial ist auf entsprechendes Verlangen vor Veröffentlichung dem Vermieter vorzulegen. Dieser ist zur Ablehnung der Veröffentlichung berechtigt, insbesondere wenn sie nicht in den Rahmen der üblichen Werbung des Vermieters passt oder den Interessen des Vermieters widerspricht.
Auf sämtlichen Werbedrucksachen ist der Name des Mieters zu vermerken.
Für die Veranstaltung darf ausnahmslos erst nach der rechtsgültigen Unterzeichnung des Mietvertrages durch Mieter und Vermieter geworben werden.  Der Vermieter haftet nicht für Nachteile des Mieters oder Dritter, die durch die Bewerbung einer Veranstaltung vor der Unterzeichnung des Mietvertrages verursacht werden, wenn später kein Mietvertrag für diese Veranstaltung zustande kommen sollte.
Der Vermieter ist berechtigt, vor Beginn der Veranstaltung in der ESKARA, insbesondere auf der Bestuhlung, Werbematerial für künftige ESKARA-Veranstaltungen auszulegen (z. B. Flyer o. ä.).

9. Kartenvorverkauf 

Der Mieter räumt dem Vermieter auf dessen Wunsch das Recht zum Kartenvorverkauf ein und stellt hierzu im Einvernehmen mit dem Vermieter ein angemessenes Kartenkontingent in allen Tisch-, Stuhl- und Tribünenreihen zum Vorverkauf zur Verfügung.
Der Vermieter erhält für die von ihm im Vorverkauf abgesetzten Karten vom Mieter eine im Mietvertrag zu vereinbarende Gebühr.
Der Vermieter erklärt sich dafür bereit, auf die Veranstaltung durch Plakatwerbung und Veröffentlichungen im Informationsblatt des Marktes Essenbach hinzuweisen.
Mit dem Kartenvorverkauf darf ausnahmslos erst nach der verbindlichen Reservierungsbestätigung durch den Vermieter und der Bereitstellung des für den Vermieter zum Vorverkauf reservierten Kartenkontingents durch den Mieter begonnen werden. Der Vermieter haftet nicht für Nachteile des Mieters oder Dritter, die durch einen vorherigen Kartenvorverkauf verursacht werden, wenn später kein Mietvertrag für diese Veranstaltung zustande kommen sollte.
Alle Plätze in der ESKARA (Parkett und Tribüne) sind fest nummeriert zu verkaufen. Die Nummerierung der Bestuhlung und der Tribüne übernimmt der Vermieter auf eigene Kosten.
Missachtungen der Vorverkaufsregelungen können zu Entgeltnachforderungen oder zum Widerruf des Mietvertrages führen (vgl. auch Nr. 14).
Der Mieter erklärt sein Einverständnis mit einer möglichen Aufrechnung seiner Forderungen gegenüber dem Vermieter aus dem Kartenvorverkauf bis zu einem Betrag in Höhe der Forderungen des Vermieters gegenüber dem Mieter aus diesem Mietvertrag.
Näheres kann im Mietvertrag vereinbart werden.

Bestimmungen für den Sportbetrieb in der ESKARA

1. Hallenbetrieb und Aufsicht

Die ESKARA wird von der Eskara GmbH verwaltet.Die Einhaltung und Überwachung der Ordnung in der Halle obliegt dem Haustechniker sowie den zuständigen Mitarbeitern der Eskara GmbH. Den Weisungen des Haustechnikers, des Reinigungspersonals und den Mitarbeitern der Eskara GmbH ist Folge zu leisten.
Die Bedienung der technischen Anlagen wie Beleuchtung, Heizung, Belüftung und Lautsprecheranlage obliegt ausschließlich dem Haustechniker. Die Befugnis kann vom Haustechniker auf die Übungsleiter oder den verantwortlichen Veranstalter übertragen werden.
Der Hallentechniker sowie befugte Mitarbeiter der Eskara GmbH sind berechtigt und verpflichtet, Hallenbenutzer, welche die Ordnungsvorschriften nicht beachten oder ungebührlichen Lärm verursachen, zur Ordnung zu mahnen und wenn erforderlich aus dem Hause zu verweisen.

10. Genehmigungen und Sicherheitsvorschriften

Der Mieter hat für seine Veranstaltung rechtzeitig alle gesetzlich erforderlichen Anmeldungen vorzunehmen, alle notwendigen Genehmigungen einzuholen und die einschlägigen Vorschriften zu beachten. Soweit erforderlich, ist nach Art. 19 LStVG die Veranstaltung rechtzeitig, d.h. spätestens eine Woche vorher, schriftlich beim Ordnungsamt des Marktes Essenbach anzuzeigen. Ebenso ist ggf. die Gestattung eines vorübergehenden Gaststättenbetriebes nach § 12 GastG zu beantragen.
Der Veranstalter ist für einen ordnungsgemäßen, sicheren und störungsfreien Verlauf seiner Veranstaltung verantwortlich und hat für einen Ordnungsdienst nach Vorgaben des Vermieters Sorge zu tragen. Anordnungen des Vermieters und der ESKARA-Hallenleitung ist vom Mieter unverzüglich und in vollem Umfang Folge zu leisten.
Der Mieter ist für die Erfüllung aller anlässlich der Benutzung einzuhaltender bau-, sicherheits-, gesundheits- und ordnungsrechtlichen Vorschriften, insbesondere für die Einhaltung der Versammlungsstättenverordnung, der Gewerbeordnung und der Jugendschutzgesetze in den jeweils geltenden Fassungen, verantwortlich.Für die Anmeldung der Veranstaltung bei der GEMA ist der Mieter verantwortlich.
Der Mieter hat durch geeignete Maßnahmen Sorge dafür zu tragen, dass die im Rahmen der Versammlungsstättenverordnung und der erteilten Baugenehmigung zulässigen Besucherhöchstzahlen bzw. die vertraglich vereinbarten Besucherzahlen nicht überschritten werden. Dem Vermieter und den zuständigen Behörden ist vor der Veranstaltung auf Anfrage der jeweilige Stand der verkauften Eintrittskarten mitzuteilen. Nach der Veranstaltung hat der Mieter auf Anforderung des Vermieters oder der zuständigen Behörden die Zahl der sich tatsächlich in der Halle befindlichen Besucher nachzuweisen.
Die Türen und Notausgänge dürfen nicht verbaut oder zugestellt sein.
Bei erwarteten Besucherzahlen von über 1500 Personen ist eine Ausnahmegenehmigung der zuständigen Behörde (Landratsamt Landshut) erforderlich. Ein Kartenvorverkauf bzw. ein Besuchereinlass  über 1500 Personen hinaus ist daher erst nach Vorliegen der Ausnahmegenehmigung zulässig. Der Vermieter wird diese Ausnahmegenehmigung rechtzeitig im Einvernehmen mit dem Mieter beantragen, übernimmt aber keine Haftung für die Erteilung einer erforderlichen Ausnahmegenehmigung und für eventuelle Nachteile des Mieters im Falle einer Ablehnung durch die zuständige Behörde. Der Mieter hat die Einhaltung von Auflagen einer erteilten Ausnahmegenehmigung zu gewährleisten. Sollten für die Erteilung der Ausnahmegenehmigung Kosten entstehen, hat diese der Mieter zu übernehmen.
In der gesamten Halle besteht Rauchverbot. Der Mieter hat durch geeignete Maßnahmen und Ordnereinsatz auf das Rauchverbot hinzuweisen und dessen Einhaltung zu gewährleisten. Bei entsprechenden Verstößen hat der Mieter umgehend die betreffenden Personen  zu ermahnen und das verbotswidrige Rauchen zu unterbinden, erforderlichenfalls sind die Personen aus der Halle zu verweisen. Für Schäden durch Missachtung des Rauchverbots an und in der Halle und deren Einrichtungen haftet der Mieter gegenüber dem Vermieter neben dem Verursacher bzw. allein, soweit der Verursacher nicht feststellbar sein sollte.

11.Polizei, Feuerwehr und Sanitätsdienst

Für den Einsatz von Polizei, Feuerwehr (Sicherheitswache), Sanitäts- und Sicherheitsdienst sorgt der Mieter nach den Vorgaben des Vermieters. Der Umfang dieser Dienstleistungen hängt  vom Umfang der Veranstaltung, den Sicherheitsbestimmungen und den Erfordernissen im Einzelfall ab. Anfallende Kosten trägt der Mieter. Der Vermieter behält sich die eigenständige Beauftragung von Feuerwehr-, Sanitäts- oder Sicherheitspersonal auf Kosten des Mieters vor.
Die Durchführung der Veranstaltung ohne erforderlichen Polizei-, Feuerwehr- Sanitäts- oder Sicherheitsdienst ist untersagt und kann vom Vermieter unverzüglich – ggf. auch nach Beginn der Veranstaltung - untersagt werden. Für die damit unter Umständen verbundenen Schadensersatzforderungen trägt allein der Mieter das Risiko.

12. Haftung

Soweit bis zum Beginn der Veranstaltung vom Mieter keine Beanstandungen erhoben wurden, gelten die Mieträume und Einrichtungen als vom Mieter in ordnungsgemäßem Zustand übernommen.
Der Vermieter haftet im Rahmen des Mietvertrages für das Mietobjekt und den unmittelbaren Außenbereich (z. B. Eingangsbereich) nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Dies gilt hinsichtlich der Verkehrssicherungspflicht und insbesondere bei Versagen von Einrichtungen, bei Betriebsstörungen oder sonstigen, die Veranstaltung beeinträchtigenden oder verhindernden Ereignissen.
Für eingebrachte Gegenstände des Mieters, seiner Mitarbeiter, Zulieferer und Besucher übernimmt der Vermieter keinerlei Haftung.
Der Mieter haftet auch ohne Verschulden für Personen- und Sachschäden der Parteien oder Dritten, die im Zusammenhang mit seiner Veranstaltung entstehen. Dies gilt auch für Schäden, die während der Proben, der Vorbereitung und der Aufräumungsarbeiten durch ihn, durch Beauftragte, Besucher oder sonstige Dritte entstehen. Der Mieter ist verpflichtet, dem Vermieter jeden Schaden unverzüglich anzuzeigen.
Der Mieter stellt den Vermieter von allen Schadensersatzansprüchen, die im Zusammenhang mit der Veranstaltung gegen ihn oder Dritte geltend gemacht werden können, frei.
Der Vermieter kann zur Deckung vorstehender Haftungsgründe und für sonstige Vertragsansprüche eine angemessene Kaution verlangen.
Der Mieter hat dem Vermieter vor Veranstaltungsbeginn den Abschluss einer Haftpflichtversicherung nachzuweisen, soweit nicht ausnahmsweise hierauf verzichtet wird.

13. Ausfall der Veranstaltung

Führt der Mieter aus einem vom Vermieter nicht zu vertretenden Grund die Veranstaltung nicht durch und tritt vom Mietvertrag zurück, so ist eine Ausfallentschädigung zu zahlen. Sie beträgt bei Anzeige des Ausfalls

  • bis zu drei Monaten vor der Veranstaltung 25 %
  • bis zu drei Wochen vor der Veranstaltung 50 %
  • danach 100 % des Benutzungsentgelts

zuzüglich dem Vermieter tatsächlich entstandener Kosten und eines  Bearbeitungsentgelts von 100,00 €.
Soweit vom Vermieter für eine ausgefallene Veranstaltung ein Kartenvorverkauf durchgeführt wurde, hat der Mieter dem Vermieter die für die von ihm verkauften Karten zustehenden Vorverkaufsgebühren zu ersetzen, soweit diese an die Kartenerwerber wieder zurückbezahlt wurden.  
Sollte die Halle während der ausgefallenen Mietzeit anderweitig vermietet werden, sind nur die dem Vermieter tatsächlich entstandenen Kosten zuzüglich eines Bearbeitungsentgelts von 100,00 € durch den Mieter zu ersetzen.Kann die vertraglich festgelegte Veranstaltung aufgrund höherer Gewalt nicht stattfinden, so trägt jeder Vertragspartner die ihm bis dahin entstandenen Kosten selbst. Der Ausfall oder das nicht rechtzeitige Eintreffen eines oder mehrerer Teilnehmer fällt nicht unter den Begriff höhere Gewalt.

14. Rücktritt vom Vertrag

Der Vermieter kann vom Mietvertrag aus wichtigem Grund zurücktreten. Als solcher gilt insbesondere eine Vertragsverletzung durch den Mieter z.B., weil
a) die für diese Veranstaltung erforderlichen behördlichen Genehmigungen oder Erlaubnisse nicht vorliegen,
b) die Ablaufplanung der Veranstaltung nicht rechtzeitig mitgeteilt oder die Regelungen und Vereinbarungen zum Kartenvorverkauf nicht oder nicht vollständig eingehalten werden,
c) durch die Veranstaltung eine Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder eine Schädigung des Ansehens des Marktes Essenbach oder des Vermieters zu befürchten ist.
Der Vermieter ist ferner berechtigt, vom Mietvertrag zurückzutreten, wenn
a) Tatsachen bekannt werden, die die Zahlungsunfähigkeit des Mieters befürchten lassen,
b) dem Vermieter die Räume aus unvorhergesehenen wichtigen Gründen für eine im überwiegenden öffentlichen Interesse liegende Veranstaltung dringend selbst benötigt. Falls der Rücktrittsgrund nicht vom Mieter zu vertreten ist, ist der Vermieter dem Mieter zum Ersatz der diesem bis zur Zustellung der Rücktrittserklärung für die Veranstaltung entstandenen Aufwendungen verpflichtet. Entgangener Gewinn wird nicht vergütet. Ist der Rücktritt vom Vermieter nicht zu vertreten, so ist er dem Mieter nicht zum Ersatz verpflichtet. Ist der Rücktritt vom Mieter selbst zu vertreten, so gilt Nr. 13 analog.

15. Fristlose Kündigung

Bei grobem oder wiederholtem Verstoß des Mieters gegen den Mietvertrag kann der Vermieter das Vertragsverhältnis ohne Einhaltung einer Frist kündigen. Der Mieter ist in diesem Fall auf Verlangen des Vermieters zur sofortigen Räumung und Herausgabe des Vertragsgegenstandes verpflichtet. Kommt er dieser Verpflichtung nicht nach, so ist der Vermieter berechtigt, die Räumung und eventuelle Instandsetzung auf Kosten und Gefahr des Mieters durchzuführen.
Der Mieter bleibt in solchen Fällen zur Zahlung des vollen Benutzungsentgeltes verpflichtet. Er haftet auch für etwaigen Verzugsschaden. Der Mieter kann dagegen keine Schadensersatzansprüche geltend machen.

Bestimmungen für den Sportbetrieb in der ESKARA

1. Hallenbetrieb und Aufsicht

Die ESKARA wird von der Eskara GmbH verwaltet.Die Einhaltung und Überwachung der Ordnung in der Halle obliegt dem Haustechniker sowie den zuständigen Mitarbeitern der Eskara GmbH. Den Weisungen des Haustechnikers, des Reinigungspersonals und den Mitarbeitern der Eskara GmbH ist Folge zu leisten.
Die Bedienung der technischen Anlagen wie Beleuchtung, Heizung, Belüftung und Lautsprecheranlage obliegt ausschließlich dem Haustechniker. Die Befugnis kann vom Haustechniker auf die Übungsleiter oder den verantwortlichen Veranstalter übertragen werden.
Der Hallentechniker sowie befugte Mitarbeiter der Eskara GmbH sind berechtigt und verpflichtet, Hallenbenutzer, welche die Ordnungsvorschriften nicht beachten oder ungebührlichen Lärm verursachen, zur Ordnung zu mahnen und wenn erforderlich aus dem Hause zu verweisen.

2. Ordnungsvorschriften

Die Räume, Einrichtung und Geräte sind mit der erforderlichen Sorgfalt zu behandeln.
Geräte haben die Benutzer oder Veranstalter selbst auf- und abzubauen. Der verantwortliche Leiter hat vor der Benutzung die Geräte auf die erforderliche Sicherheit zu prüfen. Schäden sind unverzüglich dem Haustechniker zu melden.
Die Benutzung der ESKARA darf nur in Anwesenheit des Haustechnikers oder sonstiger hierfür autorisierter Personen (Kurs- und Übungsleiter nach vorheriger Absprache mit dem Vermieter) erfolgen.
Während des Turn- und Sportunterrichts der Schulen ist der Schulleiter bzw. der von ihm beauftragte Lehrer für die Aufsicht der Schüler und für die Einhaltung dieser Bestimmungen verantwortlich.
Die Mitglieder sporttreibender Vereine dürfen sich nur unter Leitung eines volljährigen und verantwortlichen, sowie qualifizierten Übungsleiters in der Halle aufhalten. Der Übungsleiter ist für die Aufrechterhaltung der Ordnung in der Halle verantwortlich. Die Bedienung der Gerätschaften darf erst nach Einweisung des Übungsleiters vor Ort durch den Haustechniker erfolgen.
Für die Betriebssicherheit und die ordnungsgemäße Nutzung sämtlicher Geräte vor der Benutzung sind die jeweiligen Leiter des Turnunterrichts, der Übungsabende bzw. der Veranstaltungen verantwortlich.
Der Übungsleiter ist dafür verantwortlich, dass Geräte ordnungsgemäß aufgeräumt werden, Fenster geschlossen sind, die Beleuchtung, die Wasch- und Duscheinrichtungen ausgeschaltet sind.
Kinder und Jugendliche dürfen ohne eine volljährige und verantwortliche Aufsichtsperson die Halle nicht betreten.Das Betreten der Sportfläche mit Straßenschuhen bzw. ohne für den Hallensportbetrieb geeignetes Schuhwerk ist nicht gestattet. Die Benützung von Sportschuhen mit farbigen Sohlen (Laufschuhe mit schwarzen Sohlen etc.), die auf Hallenböden dunkle Streifen verursachen, ist verboten. Das Tragen von Fußballschuhen ist strengstens untersagt. Ebenso ist das Tragen von Rennradschuhen für Klickpedale außerhalb des Spinningraumes nicht gestattet.
Das Verwenden von Haftmitteln und Harz in der Halle ist nicht gestattet. Sollten dennoch entsprechende Substanzen in der Halle benutzt werden, trägt der Verursacher die Kosten der in diesem Zusammenhang erforderlichen Reinigung.
Im gesamten Gebäudekomplex gilt absolutes Rauch- und Kaugummiverbot.
Die Hallenbenutzer haben besonders darauf zu achten, dass die Umkleide- und Sanitäranlagen sauber gehalten werden.Speisen, Getränkeflaschen, Dosen, sowie Gläser und Geschirr dürfen nicht in de Sportfläche oder Umkleideräume mitgenommen werden.
Ausdrücklich nicht gestattet ist:

  • Das Ballspielen auf der Galerie und im Eingangsbereich der Halle
  • Das Spielen auf unbefestigte Tore
  • Die Tore müssen im Hallenboden befestigt sein
  • Die Benutzung des Diensttelefons durch Privatpersonen, außer für Zwecke der Notrufalarmierung
  • Das Mitbringen von Tieren
  • Das Bemalen, Bekleben und Benageln von Wänden, Fußböden und sonstigen Gegenständen jeglicher Art
  • Das Befahren der Halle, des Vorplatzes und aller Wege in den Außenanlagen mit Fahrrädern, Rollern, Kickboards, Inliners sowie grundsätzlich mit Fahrzeugen aller Art
  • Unnötiges Lärmen in der Halle und im Außenbereich
  • Die Fluchtwege sind freizuhalten

Einzelpersonen, die der Hallenordnung zuwider handeln, werden aus der Halle verwiesen. Bei Verstößen gegen die Hallenordnung durch Sportabteilungen bzw. Nutzungsgruppen werden diese auf die Dauer von mindestens einen Monat vom Trainingsbetrieb ausgeschlossen.

3. Hallenbelegung

Die ESKARA steht den Schulen des Marktes Essenbach im Rahmen des jeweiligen Stundenplanes für den Sportbetrieb zu Verfügung.
Für die Benutzung der Halle durch die sporttreibenden Vereine sowie Dritte gilt der Hallenbelegungsplan. Sollte keine Einigung zwischen den Hallennutzern bezüglich der Hallenbelegung zustande kommen, wird der Hallenbelegungsplan vom Betreiber verbindlich aufgestellt.
Die im Belegungsplan festgelegten Anfangs- und Schlusszeiten des Trainings- und Spielbetriebes sind einzuhalten. Die Beendigung des regulären Hallenbetriebes wird auf 22.00 Uhr festgesetzt. Die Halle muss im Anschluss daran bis spätestens 22.30 Uhr geräumt sein. Ausnahmen bedürfen der Genehmigung durch den Betreiber.

4. Haftung

Das Betreten der ESKARA und die Benutzung der Einrichtung sowie der Sportgeräte geschieht auf eigene Gefahr. Die Eskara GmbH haftet nicht für den Verlust oder die Beschädigung eingebrachter Sachen (z.B. Entwendung von Kleidungsstücken und Wertgegenständen) und Personenschäden, die bei der Benutzung der Anlage und Einrichtungen der ESKARA (einschließlich der Außenanlagen, Zufahrten, Parkplätze und Fußwege) sowie der Sportgeräte entstehen.
Für alle über die übliche Abnutzung hinausgehenden Schäden und Verluste an Einrichtungen und Geräten der ESKARA haftet der Verursacher; daneben haftet der bei Veranstaltungen und beim Übungsbetrieb der Vereine gesamtschuldnerisch der, dem die Halle überlassen worden ist.
Wird die Eskara GmbH wegen eines Schadens unmittelbar in Anspruch genommen, ist der, dem die ESKARA überlassen worden ist, verpflichtet, die Eskara GmbH von gegen sie geltend gemachten Ansprüchen einschließlich aller Prozess- und Nebenkosten in voller Höhe freizustellen.
Die Eskara GmbH ist berechtigt, Schäden auf Kosten des Haftpflichtigen zu beheben.
Die Eskara GmbH kann den Abschluss einer Haftpflichtversicherung und eine entsprechende Sicherheitsleistung für die Nutzung der ESKARA verlangen.
Die Vereine übernehmen unter Verzicht auf jeglichen Rückgriff gegen die Eskara GmbH die volle Haftung für alle Personen- und Sachschäden, die Vereinsangehörige und andere Personen aus der Benutzung der ESKARA, ihrer Geräte und sonstigen Einrichtungen entstehen. Die Haftungsübernahme gilt auch für Schäden, die dadurch entstehen können, dass die zur Halle führenden Wege nicht ordnungsgemäß gereinigt bzw. bei Glätte bestreut sind und für die Schäden, die auf den angrenzenden Grundstücken mittelbar oder unmittelbar durch den Sportbetrieb verursacht werden.
Die Vereine sind verpflichtet, eine ausreichende Haftpflichtversicherung abzuschließen.Mit der Inanspruchnahme der Halle anerkennen die einzelnen Benutzer diese Benutzungsordnung für die ESKARA und die damit verbundenen Ordnungsregeln und den Haftungsausschluss ausdrücklich.